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Liebe geht durch den Magen {2. Hochzeitstag & Apfel-Crumble}

Gaaanz viel Liebe schwebt heute durchs Hause B.: heute ist unser zweiter Hochzeitstag! Ich kann mich noch an jedes Detail unserer Hochzeit erinnern. Unsere Familie und Freunde haben uns einen unvergesslichen Tag gezaubert! Wenn ich könnte würde ich Herrn B. sofort wieder heiraten! Und mal ehrlich: noch einmal ins Brutkleid schlüpfen wäre doch auch irgendwie toll ;-)

Hochzeitstag

2 Jahre sind wir nun schon verheiratet. Der erste Hochzeitstag mit Theo, auch etwas ganz besonderes! Letztes Jahr, an unserem ersten Hochzeitstag, habe ich das erste Mal gespürt, dass der kleine Mann in meinem Bauch Schluckauf hatte. Hihi, noch so ein unvergessliches Gefühl… Und nun flitzt er über die Fliesen und schmeißt Türme um! Hach hach hach…

So süß und Herz erwärmend wie die Liebe ist auch dieses Apfel-Crumble (Apple-Crumble) Rezept, das ihr UNBEDINGT ausprobieren müsst!

Crumble

Für ca. 6 Personen benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 1 kg (ich nehme immer 4 große) Äpfel, z.B. Elstar
  • 200 g Zucker
  • 200 g Butter
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 300 g Mehl
  • etwas Zucker und Zimt zum Bestreuen der Äpfel

Die Zubereitung ist ganz leicht: Backofen auf 180° C (Umluft) vorheizen. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen, vierteln und in kleine Stücke schneiden. Mit Zucker und Zimt bestreuen (je nach Belieben, bei mir ist es immer ordentlich viel Zimt ;-)) und in eine Auflaufform geben. Die restlichen Zutaten in eine große Schüssel geben und zu Streuseln verkneten. Die Butter sollte hierfür Raumtemperatur haben! Streusel auf den Apfelstücken verteilen und für 20 Minuten bei 180° C Umluft backen. Wenn die Streusel goldbraun sind, ist das Crumble fertig!

Ich esse das Apfel-Crumble am liebsten „pur“, aber Vanilleeis schmeckt auch super dazu!

Kuerbis

Habt einen wundervollen Sonntag!

Unterschrift

 

Das Rezept habe ich übrigens bei Kochbar entdeckt!

 

Da bin ich wieder :-)

Ihr Lieben!

Hortensierosa

Lange habt ihr nichts mehr von mir gehört… Viel zu lange! Aber jede Pause hat mal ein Ende! Daher schicke ich euch ein ganz lautes {Hallo} !

Ich genieße den Sommer, so wie ihr hoffentlich auch, in vollen Zügen! Aber irgendwie ist es die letzten beiden Tage hier nicht mehr ganz so sommerlich: viele Wolken, der ein oder andere Regenschauer, ein ordentlicher Wind und recht abgekühlte Temperaturen… Fast herbstlich! Is mir auch ein bisschen peinlich, aber dass erste was ich bei diesem Schmuddelwetter dachte war: ENDLICH kann darf muss ich wieder Zimtschnecken backen!

Zimtschnecken, mein all time favorite! Natürlich hab ich nichts gegen frische, fruchtige, sommerliche, leichte Kuchen. Aber ich hab meine kleinen, süßen, klebrigen Zimtröllchen schon ziemlich doll vermisst!

Zimtschnecken

Das Rezept dürfte euch bekannt sein! Findet ihr aber natürlich auch HIER und siehe Nachtrag unten!

{Auch nach der langen Pause habe ich Fertig-Hefeteig verwendet… Aber pssst!!!}

 

Ich bin ganz glücklich wieder in meiner kleinen Bloggerwelt angekommen zu sein und verspreche, mich wieder häufiger blicken zu lassen!

Lavendel

 

 

Unterschrift

 

Nachtrag:

Erst jetzt hab ich gesehen, dass ich euch für das Rezept ja von Link zu Link schicke :-( Das geht so auch nicht! Also hier ganz fix Zutaten und Zubereitung für die kleinen Schnecken:

Zutaten: 1 Rolle Fertig-Hefeteig aus dem Kühlregal, 2 EL weiche Butter + etwas für die Form, 2 EL Zucker, 1 EL Zimt

Zubereitung: Hefeteig aus der Verpackung nehmen und vorsichtig entrollen. Teig mit weicher Butter beschmieren und die Zimt&Zucker Mischung drüber streuen. Nun den Teig von der Längsseite her aufrollen und in ca. 2 cm dicke Stücke schneiden. Die Zimtrollen werden nun dicht an dicht in eine mit Butter eingefettete Form gegeben. Ab in den vorgeheizten Backofen. Bei 180 °C Umluft für ca. 20 Minuten backen. Ich persönlich verkürze die Backzeit ein wenig, dann sind die Zimtrollen noch schön weich ;-)

Kennt ihr schon Franz?

Guten Tag, du herrlicher Samstag! Und süß bist du heute :-)

KenntihrschonFranz

Das erste woran ich denke, wenn ich nach Hamburg fahre: FRANZBRÖTCHEN!!! Hier im Norden kennt ihn wahrscheinlich jeder, aber den anderen darf ich ihn ganz exklusiv vorstellen, den kleinen, süßen, klebrigen, zimtigen Franz.

Ok, ok. Ich geb’s ja zu: beim Bäcker mag er etwas schöner anders aussehen, aber ich habe mein bestes gegeben, ihn für euch ins rechte Licht zu rücken!!! Unser Franz – ein aufgerolltest, gefächertes Blätterteig-Etwas mit etwas Butter, ganz viel Zimt und Zucker und in der heutigen Version noch zusätzlich mit kleinen Apfelstückchen.

So lecker und schmeckt einfach immer! Zum Frühstück, zum Mittag, anstatt Kuchen, nachts nach einer langen Party, IMMER!

Na dann legen wir mal los. Für ca. 9 Stück benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 2 Rollen frischer Blätterteig
  • 2 EL Butter
  • 6 EL Zucker
  • 1 TL Zimt
  • 1 Apfel

Franz1

Franz2

Zuerst den Apfel schälen, entkernen und in ganz kleine Stücke schneiden. Butter in einem Topf zerlassen und etwas abkühlen lassen. Den Blätterteig entrollen und vorsichtig vom Papier abziehen. Die erste Teigplatte mit Butter bestreichen, die Hälfte der Zucker-Zimt-Mischung drauf geben und die Apfelstückchen gleichmäßig drauf verteilen. Nun mit der zweiten Teigplatte abdecken, ebenfalls mit Butter bestreichen und den Rest Zucker-Zimt-Mischung drauf geben. Die Teigplatten nun von der Längsseite her zu einer Rolle aufrollen. Achtet dabei darauf, dass die Nahtstelle unten liegt! Die Teigrolle nun in 9 gleichmäßige Stücke schneiden und jedes Stück mit einem bemehltem Kochlöffelstiel parallel zur Schnittfläche eindrücken (soll wie ein kleiner Fächer aussehen). Ab aufs Backblech und rein in den Ofen. Die Franzbrötchen werden im unteren Drittel für ca. 20 Minuten bei 200 °C (Umluft 180 °C) gebacken. Noch etwas abkühlen lassen, aber dann nichts wie ran an den kleinen Franz :-)

Franz3

Franz4

(Quelle für jeden Tag 10/2010)

 

*Hust* wo bleibt eigentlich die versprochene Sonne??

Unterschrift

 

 

Kindheitserinnerungen { im Milchreis versteckt }

Seelenstreichler – oder doch süßer? Samstag!

Hab mich schon die ganze Woche drauf gefreut :-) Ich glaub, das wird ne gute Sache!

Heute steht Milchreis auf dem Plan!

Milchreis

Den Milchreis habe ich ganz klassisch zubereitet (reicht für 4 Personen): 1 Liter Milch in einen großen Topf füllen, je nach Geschmack 1-2 EL Zucker, eine Prise Salz und etwas Vanillemark hinzugeben (habe die Mühle von Dr. Oetker verwendet!). Die Milch langsam aufkochen lassen und 250 g Milchreis hinzugeben. Alles nun ca. 30 Minuten schwach köcheln lassen, fertig!

Nun kommen wir zum „Topping“. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Zimt&Zucker, heiße Kirschen, Schokisoße, Früchte, Apfelkompott, Vanillesoße usw…

ZimtZucker

Ich habe mich für ein Apfelkompott entschieden. Hierfür habe ich 3 Äpfel geschält, vom Kerngehäuse befreit und in kleine Stücke geschnitten. Diese kommen nun mit einer Zimtstange, 100 ml Apfelsaft und 1-2 EL Honig in einen kleinen Topf und alles wird einmal kurz aufgekocht. Je nach Geschmack könnt ihr noch 2 EL Rosinen und 2 EL Pinienkerne hinzugeben. Lauwarm schmeckt das Kompott am Besten!

Apfelkompott

Hmmm lecker war`s :-) In Milchreis stecken so viele Kindheitserinnerungen… Schön :-) Welches Essen weckt eure Kindheitserinnerungen?

Lasst euer Herz hüpfen! Eure Eva

 

Ein neues Samstags-Ritual {oder der leckerste Grießbrei aller Zeiten}

Meine Lieben, das neue Jahr ist nun schon 5 Tage alt und dies soll mein erster Post 2013 werden. Dafür habe ich mir etwas besonderes überlegt, ich möchte ein Samstags-Ritual einführen. Einen perfekten Namen habe ich noch nicht gefunden… Süßer Samstag? Kindheitstage – Samstag? Soulfood – Samstag? Seelenstreichler – Samstag? Ich kann mich nicht entscheiden… Aber erst einmal erzähle ich euch worum es gehen soll: ich liebe süße Mahlzeiten! Milchreis, Grießbrei, Pfannkuchen, Crumble, Clafoutis usw. Bei so einem Essen wird mir immer ganz warm ums Herz :-) Kindheitserinnerungen werden wach… Und da man der Seele ja öfter mal was Gutes tun soll, werde ich nun diesen süßen Samstag ins Leben rufen.

Heute ist der erste {süße} Samstag des neuen Jahres und hier kommt mein erstes Seelenstreichler-Rezept! (habe das Rezept aus der Lecker No 1+2 / 2013, ein klein wenig verändert)

überschrift

Grießbrei

Zutaten für 4 Personen:

{wer so einen hungrigen Mann wie ich hat, sollte gleich etwas mehr kochen ;-)}

  • einen halben Liter + 5 EL Milch
  • 7 – 8 EL Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Butter
  • 75 g Weichweizengrieß
  • 1 Ei
  • Salz
  • Zimt
  • 1 großes Glas Kirschen (720 ml)
  • 1 El Speisestärke

Den halben Liter Milch, 1 EL Zucker, Vanillezucker und 2 EL Butter aufkochen, den Grieß und Rühren zufügen und noch einmal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen, Deckel drauf und 5 Minuten quellen lassen. Das Ei trennen. Eiweiß steif schlagen, dabei 1 EL Zucker und eine Prise Salz einrieseln lassen. Das Eigelb mit 5 EL Milch verquirlen und unter den Grießbrei rühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben und in 4 Schälchen füllen.

Kirschen in einem Sieb abtropfen lassen und dabei den Saft auffangen. Kirschsaft mi 1 – 2 EL Zucker aufkochen. Stärke und 2 EL kaltes Wasser glatt rühren und den Saft damit binden. Kirschen zu dem Saft dazu geben.

Eine Zucker-Zimt-Mischung aus 4 EL Zucker und einem halben Teelöffel Zimt herstellen. Grießbrei mit Kirschen und der Zucker-Zimt-Mischung anrichten und dann einfach die Seele baumeln lassen oder in meinem Falle das Herzchen hüpfen lassen :-)

Grießbrei Grießbrei Grießbrei

Ich wünsche euch ein wunderschönes Wochenende!

Lasst euer Herz hüpfen!

Eure Eva