Ich schwebe im siebten Erdnussbutter-Himmel {oder warum es manchmal auch eine Backmischung sein darf}

Meine Vorliebe für Erdnussbutter muss ich nicht weiter erläutern, oder?

Klick

Klick

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;-)

Und eigentlich bin ich auch kein Freund von Backmischungen, aber in diesem Fall drücke ich getrost beide Augen zu {außerdem gehört es so! KLICK! Allerbeste Ausrede!}! Schon lange haben sie mich verfolgt, diese kleinen Törtchen! In meinen Träumen sprachen sie zu mir und ließen mich schon morgens mit nem riesigen Appetit aufwachen! Ich musste diesem Verlangen ein Ende setzten und hier ist das Resultat!

DSCF7025anschnitt

Die Zubereitung ist kinderleicht und folgende Zutaten sind ab heute immer in meiner Vorratskammer zu finden:

DSCF7006zutaten

  • eine Brownie-Backmischung
  • eine Packung Oreo-Kekse
  • ca. ein halbes Glas Erdnussbutter (egal ob cremig oder crunchy!)

Die Zutaten reichen für 12 Brownies!

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Backmischung nach Anweisung zubereiten. Ein Muffin-Blech mit Förmchen auslegen. Nun gehts ans Stapeln {und ans Naschen natürlich, ist doch klar!} Ihr streicht auf jeden Keks etwas Erdnussbutter und stapelt diese zu einem Doppeldecker (Keks – Erdnussbutter – Keks – Erdnussbutter) und legt diese Türmchen nun in die Muffinförmchen. Nun gebt ihr den Brownie-Teig über die Türmchen, so dass alles schön bedeckt ist und dann gehts schon ab in den vorgeheizten Backofen (vergesse ich immer is doch logisch), 180 °C, ca. 20 Minuten. Ich habe die Brownies nach 15 Minuten aus dem Ofen geholt, dann waren sie noch schön weich und (Achtung, mein neues Lieblingswort:) schlotzig ;-) und jeder Backofen ist verschieden, meiner scheint da irgendwie ein heißer Typ zu sein {genau wie Herr B. hihi… Huch, ich schweife ab!} ;-)

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Und wenn ich ehrlich bin: diese kleinen, fiesen Racker dürfen mir gerne öfter im Traum erscheinen!

Genießt das herrliche Wetter!

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Es duftet nach Zitrone und Kindergeburtstag

Ihr Lieben,

der Backofen beschwert sich schon, dass er in letzter Zeit so selten im Einsatz ist {zumindest wenn es um Kuchen geht}. Und was ist schon ein Leben ohne Kuchen! Ich bin ja schon immer ein Fan von schnellen Kreationen gewesen und liebe Rezepte, die sich super in Theos Mittagschlaf-Zeit zubereiten lassen ;-)

Ich habe diesmal ein Rezept meines Uropas (und ich dachte immer, die Liebe zum Backen habe ich von meiner Oma) wieder entdeckt:

Zitronenkuchen! Von meinem Uropa übrigens Engelskuchen genannt, süß oder?

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Der Kuchen ist herrlich saftig, hat eine leckere säuerliche Glasur und somit spitze für den Sommer geeignet. Nebenbei verströmt er einen Duft von Kindergeburtstag. Kann es einen schöneren Duft als ‚Kindheitserinnerungen‘ geben?!

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Für ein Blech benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 250 g weiche Butter
  • 250 g Zucker
  • 6 Eier
  • 1 P. Vanillezucker
  • 375 g Mehl
  • 1 P. Backpulver
  • Saft von 3 Zitronen + Zitronenschalenabrieb von einer Zitrone
  • 250 g Puderzucker

Butter, Zucke rund Vanillezucker mit dem Handrührer schaumig schlagen und nacheinander die Eier unterrühren. Mehl und Backpulver mischen und in die Butter-Zucker-Ei-Masse sieben. Saft von einer Zitrone plus Zitronenschalenabrieb von einer Zitrone dazu geben und alles zu einem homogenen Teig verrühren.

Backofen auf 160° C Umluft (175° Ober-/Unterhitze) vorheizen. Ein tiefes Backblech mit Backpapier auslegen und den Teig gleichmäßig darauf verteilen. Den Kuchen für ca 20 Minuten backen. Bei mir reichen schon 15 Minuten, macht am Besten ne Stäbchenprobe!

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Während der Kuchen ein wenig abkühlt könnt ihr die Glasur vorbereiten (die ja eigentlich das Beste am ganzen Kuchen ist :-D): hierfür 250 g Puderzucker und Saft von 2 Zitronen vermengen, bis keine Klümpchen mehr zu sehen sind! Die Glasur kann nun auf dem lauwarmen Kuchen verteilt werden.

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Den Kuchen nun noch ein wenig abkühlen lassen. Wer allerdings genau so ungeduldig ist wie ich, kann ihn auch gleich anschneiden ;-)

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Für die Großen wird dazu noch schnell ein Milchkaffee gezaubert, für die Kleinen gibt es Limo (Theo bekommt natürlich sein Fläschchen ;-)) und dann ab in den Garten!

Lasst es euch schmecken!

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Was wäre Ostern ohne ein Likörchen?

Hallo ihr Lieben!

Ostern steht vor der Tür und ich muss gestehen, außer ein paar Narzissen und Schoko-Ostereiern auf dem Couch-Tisch sieht es in unserem Haus irgendwie noch gar nicht nach Ostern aus. Deko-mäßig geht Ostern immer ein bisschen an mir vorüber. {Macht aber nichts.} Wenn Theo stolz seine ersten Eier bemalt, werde ich sie an hübsch blühende Zweige hängen. Bis dahin bleibe ich bei den Schoki-Eiern ;-)

Was aber an Ostern natürlich nicht fehlen darf: Eierlikör!

Da hab ich ein ganz leckeres Rezept meiner Oma für euch rausgesucht und optisch ein bisschen aufgehübscht ;-)

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Eierlikörkuchen im Glas!

Ganz einfach und super lecker! Die Rezepte von Omi sind einfach die besten!

Die Zutaten reichen für 4 Weckgläser a 500 ml oder eine Gugelhupfform. Ich bevorzuge in diesem Fall die Weckgläser, so hat man viele kleinere Küchlein, die sich super halten und schön saftig bleiben und eignen sich auch prima als kleines Mitbringsel zum Osterbrunch!

Zutaten:

  • 4 Eier
  • 250 g Butter o. Magarine (zimmerwarm)
  • 1 P. Backpulver
  • 200 g Mehl
  • 100 g Mondamin
  • 250 g Zucker
  • 1 P. Vanillezucker
  • 200 ml Eierlikör
  • etwas Fett für die Form

Eier, Zucker und Vanillezucker mit dem Mixer schaumig schlagen. Butter hinzufügen und verrühren. Mehl, Mondamin und Eierlikör hinzufügen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Weckgläser, bzw. Gugelhupfform einfetten und den Backofen auf 175 °C Umluft vorheizen. Nun den Teig in die Form, bzw. Gläser geben und für ca. 45 bis 60 Minuten backen. Je nach Backofen! Am besten mit nem Holzstäbchen überprüfen, ob der Kuchen fertig ist. Bleibt kein Teig mehr am Stäbchen kleben ist der Kuchen soweit ;-)

Im letzten Jahr habe ich zur Osterzeit einen super saftigen Carrot Cake gebacken, vielleicht wäre der ja auch etwas für euch? Der Osterhasi wird sich freuen :-) HIER klicken fürs Rezept!

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Lasst es euch schmecken und habt ein wunderschönes Osterfest!

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Ein kurzer Gruß aus meiner Küche {oder auch das kleine Wörtchen Zeit}

Mit dem neuen kleinen Mann an meiner Seite hat das Wörtchen Zeit für mich eine ganz andere Bedeutung bekommen. Ein ganz beliebter Satz von mir ist: „Die Zeit vergeht viel zu schnell!“ oder auch „Ich wünschte, ich könnte die Zeit anhalten!“. Sicherlich wisst ihr gleich was ich meine ;-) Als ich früher diese Sätze hörte, dachte ich nur: ach schon wieder so ein Schnack der älteren Generation {Sorry Mama ;-)}… Und heute muss ich selbst über mich lachen, wenn ich diese Worte ausspreche ;-) Aber so ist es! Bereits nach 3 Monaten finde ich, dass Theo viel zu schnell groß wird. War es nicht erst gestern, dass man mir dieses kleine zerbrechliche Wesen das erste Mal in den Arm gelegt hat?

Jede Mama weiß, ein paar freie Minuten, in denen der kleine Wurm ein Nickerchen hält oder mit Papa, Oma oder Opa die kleine große Welt erkundet, Gold wert sind. Mal Zeit für sich haben! Aber nutzt man diese wenige Zeit dann auch wirklich für sich? Meistens erledigt man doch etwas im Haushalt, anstatt mal die Beine hochzulegen und in Ruhe einen Becher Kaffee zu trinken. Oder legt lieber den Stapel Wäsche zusammen anstatt sich ein Bad zu gönnen… Ha! Diesmal nicht! Ich habe endlich mein neues Buch Grüße aus meiner Küche von Lisa Nieschlag (Liz and Jewels) und Lars Wentrup zur Hand genommen und mal wieder etwas gebacken. Backen ist meine kleine Meditation und macht mich glücklich. Daher habe ich mich auch gleich für die Glückskekse entschieden. Außerdem sind die kleinen Kekschen ratz fatz fertig {womit wir wieder beim Thema Zeit wären!}

Glückskekse5

Für ca. 30 Kekse benötigt ihr folgende Zutaten:

  • 125 g Butter
  • 115 g Zucker
  • 1 Ei
  • 125 g Mehl
  • 125 g Zartbitterschoki
  • 200 g grobe Haferflocken (ich hatte nur zarte Haferflocken im Haus, hat auch geklappt!)

Butter und Zucker schaumig rühren, erst das Ei und dann das Mehl unterrühren. Zartbitterschoki grob hacken und zusammen mit den Haferflocken  ebenfalls unterrühren. Aus dem Teig ca. 30 kleine Kugeln formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Nun für ca. 15 Minuten im vorgeheiztem Ofen bei 175 °C backen. Schon fertig und so lecker!

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Glückskekse2

Glückskekse3

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Ich hoffe, ihr genießt diesen herrlichen Sonntag!

Ich werde jetzt mit Theo und Herrn B. bei einem schönen Spaziergang die Sonne genießen!

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Mandelhörnchen {oder auch mein Hauptnahrungsmittel im 3. Schwangerschafts-Trimester}

So ihr Lieben, hier sind sie endlich: [Mit so einem Würmchen zu Hause ticken die Uhren irgendwie anders ;-) und so ein Beitrag verlangt schon mal ein ausgedehntes Schläfchen des kleinen Mannes!]

Meine heißgeliebten Mandelhörnchen!

Ich habe mich tatsächlich in den letzten Wochen meiner Schwangerschaft von fast nichts anderem ernährt {was war noch gleich Obst und Gemüse? Hüstel…}. Sie haben sogar mein Verlangen nach Erdnussbutter abgelöst! Warum lösen diese kleinen Schwangerschafts-Hormönchen eigentlich keinen Jieper nach Rohkost aus ;-)?

Und da Herr B. sie genauso schnell verputzt hat, musste ich alle paar Tage in Produktion gehen ;-) Kein Problem, die kleinen Hörnchen sind ganz  ratzi fatzi fertig (schmecken auch ohne Schoki, falls man doch mal zu ungeduldig ist).

MandelhörnchenDieErste

Ihr benötigt für 10 kleine  Mandelhörnchen folgende Zutaten:

  • 200 g Marzipan-Rohmasse
  • 80 g Zucker
  • 1 Eiweiß
  • ungefähr 50 g gehobelte Mandeln
  • 100 g Zartbitter-Kuvertüre (Vollmilch geht natürlich auch!)

Marzipan in kleine Stücke schneiden und mit dem Zucker und dem Eiweiß in ein hohes Rührgefäß geben. Mit dem Mixer zu einer glatten Masse rühren. Mit Hilfe eines Esslöffels die Masse in 10 Portionen abstechen und zu kleinen Hörnchen formen. Diese nun in den gehobelten Mandeln wälzen (Achtung, gibt ordentlich klebrige Finger!) und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben. Die Mandelhörnchen im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze 180°C, Umluft 160 °C) für ca. 10 bis 15 Minuten backen. Die Hörnchen nun ein wenig abkühlen lassen und zum Schluss die Enden in geschmolzene Kuvertüre tauchen und bis zum ersten Haps warten, bis die Schokolade fest geworden ist. So lange konnte ich meistens nicht warten hihi ;-)

MandelhörnchenDieZweite

Das Rezept habe ich übrigens HIER entdeckt.

Und hier noch ein Baby-Bauch-Hilfe-Ich-Habe-Zu-Viele-Mandelhörnchen-Gefuttert-Bild :-D (36. Schwangerschaftswoche, siehe auch INSTAGRAM!)

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Hach, trotz einiger Wehwehchen und einigen ängstlichen Zeiten habe ich meine Schwangerschaft sehr genossen. Es ist so ein unbeschreibliches Gefühl, zu wissen, dass so ein kleines Wesen in einem heran wächst. Ich habe noch nie so viel Liebe, Angst, Freude und Ungewissheit zur gleichen Zeit gespürt… Manchmal vermisse ich meinen Baby-Bauch… Auch wenn die letzten Wochen der Schwangerschaft anstrengend waren und sie letztendlich mit einem Kaiserschnitt beendet werden musste: Bauchi, es war toll mit dir! {Das die Zeit mit unserem kleinen Theo jetzt 1000 Mal schöner ist, brauche ich eigentlich nicht erwähnen, oder ;-)?}

Habt einen wunderschönen Tag!

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